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Techniken zur Analyse von Protein-Protein und Protein-DNA Interaktionen

Inhalte & Lernziele

Die spezifische Interaktion von Proteinen miteinander oder mit DNA ist die Grundlage unzähliger zellulärer Prozesse. Proteine binden Substrate, formen das Cytoskelett, geben der kondensierten DNA ihre Struktur und wirken beim intrazellulären Transport mit. Die DNA-Replikation und Transkription berugt auf spezifischer Interaktion von Proteinen. Ribosomen sind aus Proteinen und RNA aufgebaut.

Wie aber lässt sich experimentell eine direkte von einer indirekten Interaktion unterscheiden? Welche Methode ist sensitiv? Welche Kontrollen sind für mein Experiment unerlässlich?

In diesem Kurs werden die Grundlagen gebräuchlicher Protein-Protein und Protein-DNA Nachweistechniken erlernt und vertieft. Die Teilnehmer/-innen sollen somit in die Lage versetzt werden, gezielt Methoden entsprechend ihrer Fragestellung auszuwählen und anzuwenden.

 
Techniken zur Analyse von Protein-Protein und Protein-DNA Interaktionen

 

Themen des Theorie-Seminars

  • Immunpräzipitation/Immunodepletion
  • Enzymassay/Kinaseassay
  • ChIP
  • FRET
  • EMSA
  • DNA-ELISA,
  • Yeast/Mammalian-2-Hybrid
  • GST-pulldown

 

 

Themen der Praxis-Schulung

  • Transfektion von Zellen zur Expression von Proteinen
  • Durchführen einer Immunpräzipitation
  • Nachweis und Kontrolle einer Interaktion mittels Western-blot
 

 

Zielgruppe

Technische und wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen mit und ohne Vorkenntnisse.
 
 
Dauer der Fortbildung

In-house: Dieser Kurs ist 2-tägig angelegt. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Ort des Trainings

Diesen Kurs führen wir gerne in ihren Räumen durch.

  • In-house Kurse: wir kommen zu Ihnen - die Wahl für mehrere Personen aus einem Unternehmen

 

Trainingsarten: Theorie und Praxis

Um ein effektives Lernen zu fördern, versuchen wir immer Theorieteile und Praxisteile in einem Kurs miteinander zu kombinieren. So kann das neu Erlernte im Labor direkt in die Praxis umgesetzt werden. Feed-back und praktische Übungen helfen dabei, den Lernerfolg zu vertiefen und direkt in Abläufe zu integrieren. Wenn sie jedoch Ihren Mitarbeitern und Kollegen schnell einen Überblick über viele Themen geben wollen, können diese Themen auch in einem Theorie-Seminar interaktiv bearbeitet werden.

  • Theorie: Offene Kurse und In-house Schulungen
  • Praxis: In-house Schulungen
  • Workshops: Offene Kurse und In-house Schulungen

 

Vorteile von In-house Schulungen

  • Ab 4-5 Teilnehmern ist eine In-house Schulung günstiger
  • Ihre Mitarbeiter müssen nicht reisen
  • Das Trainingskonzept wird individuell für sie zusammengestellt und an Ihre Ziele und Mitarbeiter angepasst
  • In Praxisschulungen kann Ihr Assay im Kurs durchgeführt werden, dies hilft beim trouble shooting
  • Alle Mitarbeiter Ihrer Abteilung sind an der Entwicklung neuer Standards aktiv beteiligt. Dies erhöht die Compliance, gerade bei "alten Hasen"
  • Die Praxisteile finden in Ihren Laboren statt und alle Ergebnisse sind direkt übertragbar
  • Optimierungsvorschläge sind so auch bei Räumen und Abläufen möglich

 

Termine und Preise

Für In-house Schulungen kontaktieren sie uns gerne per mail oder telefonisch, dann erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, das sich nach den Inhalten und der Dauer des In-house Kurses richtet. Bereits ab 4-5 Teilnehmern ist ein In-house-Kurs günstiger als die individuelle Schulung ihrer Mitarbeiter durch Teilnahme an offenen Fortbildungen. Den Termin der Schulung sprechen wir natürlich mit Ihnen ab. Generell kann ein Kurs innerhalb von 4-8 Wochen nach dem Erstkontakt bei Ihnen durchgeführt werden. Ihre besonderen Wünsche und Anforderungen besprechen wir vorab in einem zwanglosen und unverbindlichen Telefonat. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.

Die Kursgebühr bei In-house Schulungen beinhaltet die Schulungsunterlagen im Farbdruck, ein Teilnahme-Zertifikat sowie die Reise- und Hotelkosten der Dozentin oder des Dozenten.

 

Kursstruktur und Planung:

  • Kursbeginn (am ersten Tag) 09:00 Uhr
  • Kursende (bei eintägigen Kursen) ca. 17:00
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen bis zum vorletzten Tag) ca. 17:00 Uhr
  • Kursende (bei mehrtägigen Kursen am letzten Tag) ca. 16:00 Uhr

 

Dozent

Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Arnold studierte Biologie in Gießen und arbeitete danach als Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Physiologie und Klinische Forschung in Bad Nauheim. Im Anschluss wechselte er ins Deutsche Krebsforschungszentrum und habilitierte an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg im Fach Immunologie. Dort beschäftigte er sich mit der Aktivierung, Differenzierung und Apoptose in Leukozyten und bei Lymphomen. Von 2011 bis 2015 leitete er das Schülerforschungslabor des Heidelberger Life-Science Lab am Deutschen Krebsforschungszentrum. Gegenwärtig ​lehrt er an der Universität Heidelberg und ist ​als Dozent ​bei biowissenschaftlichen Weiterbildungsprogrammen tätig.
 

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